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Der Bau der Triebwagen

Hier findet Ihr alle Informationen zum Bau der acht Triebwagen. Es ist erstaunlich, dass alle damals im Bereich des Eisenbahnbaues tätigen Firmen beteiligt waren. Dazu wurde die Industrie vom Bund verpflichtet da der Bau Fahrzeuge in der damaligen schwierigen Zeit auch der Arbeitsbeschaffung diente.

Das in den Führerständen montierte Firmenschild der Lieferfirmen. Die Schweizerische Industriegesellschaft in Neuhausen (SIG) konstruierte die Fahrzeuge und baute vier der acht Wagenkasten. Die anderen vier wurden in der Wagons- und Aufzügefabrik in Schlieren (SWS) gebaut.

Die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur lieferte die Drehgestelle und die Kompressoren.

Die MFO war die Generalunternehmerin, stellte verschiedene Komponenten bei und war für die Montage und die Inbetriebsetzung zuständig.

BBC lieferte nebst dem Transformator, dem Stromabnehmer und verschiedenen anderen Komponenten insbesondere alle Komponenten zur von der BBC neu entwickelten Nutzbremse.

Von Sécheron in Genf wurden die Wendeschalter, die Hüpferbatterie und die Steuerkontroller beigestellt.

In der Schweizerischen Bauzeitung von 1941 gibt es eine ausführliche Beschreibung zum Bau der Triebwagen

Schweizerische Bauzeitung Nr 117 118 von 1941

Eine detaillierte Beschreibung zur Nutzbremse, insbesonders zu den Triebwagen der SOB ist in der nachstehenden Broschüre von 1944 der BBC zu finden.

Broschüre BBC Nutzbremse

Der Fotordner der MFO enthält Bilder von verschiedenen Komponenten, der Montage der Triebwagen und Bilder die auf der Strecke aufgenommen wurde. Interessant, dass auch Bilder von Komponenten die BBC oder Sécheron lieferten mit „Oerlikon“ beschriftet sind.

MFO Band 38 SOB